Achtung Terminänderung!

 

(Elektro-)Carsharing in der Grafschaft Bentheim

 

Nicht nur in Großstädten, auch in ländlicheren Regionen werden neue Mobilitätsformen immer beliebter. Ein Beispiel hierfür ist das im April 2021 gestartete, vom Landkreis und den kreisangehörigen Kommunen initiierte Grafschafter Carsharing.
Wie die Nutzung funktioniert und wann sich ein Carsharing-Auto rechnet sowie alle Fragen zum Ladevorgang und den Ausleihkonditionen werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung im katholischen Pfarrheim, Färberstrasse. 11, in Schüttorf am Dienstag, 30.August um 18 Uhr beantwortet.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die neuen Grafschafter Elektro-Carsharing-Fahrzeuge bei einer Probefahrt auszuprobieren.

 

Herzliche Einladung!

Bild: Birgit Seuffert

Kirchenbus fährt wieder
 

Alle Gäste der Fachklinik im Kurzentrum von Bad Bentheim sind während des Aufenthaltes herzlich eingeladen, an unseren Gottesdiensten teilzunehmen!

Es gibt wieder den Fahrdienst der ehrenamtlichen FahrerInnen zwischen der Fachklinik und den Kirchen im Stadtgebiet von Bad Bentheim.

Ein kleines Team von ehrenamtlichen FahrerInnen sorgt dafür, dass Gäste der Fachklinik an den sonntäglichen Gottesdiensten der lutherischen, evangelisch-reformierten, alt-reformierten sowie der katholischen Kirche im Stadtgebiet von Bad Bentheim teilnehmen können.
Sie müssen sich für diesen Service lediglich bei der Rezeption der Fachklinik bis spätestens 9 Uhr sonntags anmelden.


Es werden noch weitere FahrerInnen zur Unterstützung des kleinen Teams gesucht. Wer Interesse daran hat, meldet sich einfach bei Norbert Quaing TEL 0175 5717250

Fastenessen 2022


Allen, die unserer Einladung zum Fastenessen am 27. März gefolgt sind und zum Gelingen beigetragen haben, möchten wir ganz herzlich danken!

An das Hilfswerk MISEREOR haben wir einen Betrag von 286,20 € überwiesen.


Für das Küchenteam Fastenessen Annelen Hofschröer, Regina Liesche, Irene Recke, Mechthild Schwank, Susanne Welmer & Hedwig Wilbers.

Grafschaft goes KT – Fahrt zum 102. Katholikentag nach Stuttgart


Das Katholische Jugendbüro Grafschaft Bentheim bietet vom 25.05. bis 29.05.2022 eine Fahrt zum 102. Katholikentag nach Stuttgart an. Es wird sowohl eine Helfenden- Gruppe (ab 16 Jahren), als auch eine Teilnehmenden-Gruppe (ab 14 Jahren) geben, für die man sich anmelden kann.
Alle weiteren Infos zur Fahrt und die Anmeldung sind unter www.eveeno.com/anmeldung_katholikentag zu finden.
Bei telefonischen Rückfragen ist das Katholische Jugendbüro unter TEL 05921 15420 zu den Öffnungszeiten zu erreichen.

Frohe Ostern! Der Herr ist auferstanden, Halleluja!

"Innerliche Ruhe ist wichtig“


Sie bildet eine Brücke zwischen Geflüchteten und unserer Gemeinde: Viktoriia Bril-Krun stammt gebürtig aus der Ukraine und lebt mit ihrer Familie seit acht Jahren in Bad Bentheim. Die Sängerin spricht zur Flüchtlingshilfe und aktuellen Bedürfnissen.
Wie viele aus der Ukraine geflohene Menschen leben derzeit ungefähr in Bad Bentheim, Gildehaus und Schüttorf?
Die genaue Zahl kenne ich nicht. Ich bin im Kontakt mit den Menschen, die Mitte März gemeinsam mit einem Bus zunächst in der alten Schwimmhalle in Gildehaus aufgenommen wurden. Das waren 47 Personen aus ganz verschiedenen Regionen des Landes, die bombardiert wurden.
Wie sind diese Menschen mittlerweile untergekommen?
Manche wohnen privat in Familien. Das sind vor allem Erwachsene ohne Kinder. Anders ist es bei Familien mit kleinen Kindern, die auch laut sein können, oder mit Teenagern, die sich neu orientieren müssen. Diese Familien möchten lieber allein
wohnen. Sie nehmen lieber ein enges und wenig komfortables Umfeld in Kauf. Sie wollen vor allem miteinander zur Ruhe kommen. Denn die Herzen dieser Menschen sind gebrochen.
Welche Bedeutung hat in dieser Situation der Glaube?
Er ist sehr wichtig. Die Flüchtlinge haben ihr Zuhause, ihre Familien und Freunde verloren. Viele sind im Moment materiell arm. Sie durchleben eine Wüste. In dieser extremen Situation kommen sie Gott sehr nah. Nach dem ersten Sonntagsgottesdienst mit ukrainischen Texten haben viele gesagt: „Das hat uns so gutgetan.“ Die innerliche Ruhe in diesen Momenten ist wichtig.
Wie helfen Sie persönlich?
Da ich ukrainisch spreche, habe ich zunächst die Registration unterstützt und war zum Beispiel mit den Geflüchteten bei Sitzungen im Rathaus. Bürgermeister Volker Pannen hatte sich gewünscht, dass die Menschen über weitere Schritte hier vor Ort mitbestimmen können. Aktuell organisieren wir ein Solidaritätskonzert, das möglicherweise noch am Ostermontag stattfindet.
Was können wir als Gemeinde tun?
Die materielle Hilfe, die schon geleistet wurde, ist gut. Dafür bin ich im Namen aller Ukrainer sehr dankbar. Genauso wichtig wird die seelische Hilfe. Die Einbindung in Sonntagsgottesdienste ist schön. Auch können die Gemeinderäume für Treffen genutzt werden. Das gemeinsame Gebet kann ebenfalls helfen. Aktuell gibt es Überlegungen für einen Lob-Abend in der Kirche.

Wir sollten gemeinsam Gott loben und schauen, zu welchem Ziel er uns führt.


Interview: Rainer Middelberg

Ukraine: Solidarität, Hilfe und Gebet


Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat auch bei uns zu Fassungslosigkeit und Erschrecken
 Menschen unserer
geführt. Viele
Gemeinde haben praktische Hilfe geleistet. Oft verborgen und sehr zielgerichtet. Im Kindergarten wurden Friedenstauben gebastelt. Sie sind ein sichtbares Zeichen der Kinder für den Wunsch nach Frieden für die ganze Welt. Selbstverständlich stand auch das ökumenische Friedensgebet in der evangelisch-reformierten Kirche Schüttorf ganz im Zeichen dieses Konflikts.
Wir wollen den ukrainischen Mitchristen auch weiter unsere Verbundenheit ausdrücken und Zeichen für das gemeinsame Gebet setzen. Deshalb werden in der kommenden Zeit in den Sonntagsgottesdiensten Elemente wie das Evangelium auch auf Ukrainisch gesprochen.

AUSZUG aus den Grafschafter Nachrichten, von Jonas Schönrock

 

Auf dem katholischen Friedhof in Bad Bentheim können zukünftig auch Menschen muslimischen Glaubens beerdigt werden. Eine entsprechende Vereinbarung haben kürzlich die katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer als Eigentümer des Friedhofs und die Ditib-Gemeinde in Bad Bentheim geschlossen. Bislang haben Muslime aus Bad Bentheim verstorbene Angehörige auf dem Südfriedhof in Nordhorn beerdigen können, wo es auch einen muslimischen Teil gibt. Doch der wird zunehmend voller. „Wenn die Familien nicht aus Nordhorn kommen, geht es dort nicht mehr“, sagt Cetin Celik von der Bad Bentheimer Ditib-Gemeinde. 
 

Also nahmen sie Kontakt zu Bürgermeister Dr. Volker Pannen auf, um nach einer Lösung zu suchen. Die Stadt trat daraufhin an Pfarrer Hubertus Goldbeck von der katholischen Kirchengemeinde heran. „Wir hatten zuerst überhaupt keine Vorstellung, was auf uns zukommt“, gibt er zu. Es folgten viele Gespräche und intern sei durchaus kontrovers diskutiert worden, bekennt Goldbeck. Doch schließlich habe der Kirchenvorstand zugestimmt. Der Pfarrer spricht zwar von einer „Entscheidung auf den zweiten Blick“, weil man sich erst einmal mit der Thematik auseinandersetzen musste. Doch im Endeffekt – das betonen sowohl die Vertreter der katholischen als auch der Muslimische Gemeinde, haben die vielen offenen Gespräche zum Thema Friedhof beide Seiten viel näher zusammengebracht, auch wenn es in anderen Bereichen schon eine gute Zusammenarbeit gegeben hat. So hat die Ditib-Gemeinde etwa einen Mobilraum für die Kita St. Johannes zur Verfügung gestellt. 

„In den vielen Nebengesprächen während unserer Sitzungen haben wir alle gemeinsam immer wieder festgestellt, wie ähnlich eigentlich die Werte unserer Religionen vom Grundsatz her sind“, sagt Cetin Celik. Geografisch sind sich die beiden Gemeinden ohnehin schon lange sehr nah – die Räume der Ditib-Moschee Bad Bentheim befinden sich in der früheren Johannes-Schule an der Hofstiege ganz in der Nähe der katholischen Kirche. Der Dialog soll auch künftig noch weiter intensiviert werden. „Wir finden es wichtig, dass die Muslime ihre verstorbenen Angehörigen hier besuchen können. Sie gehören zu uns, Bentheim ist ihre Heimat“, sagt Hubertus Goldbeck. „Wir leben hier doch Haustür an Haustür, da muss das doch selbstverständlich sein.“ 

Das bestätigt auch Hasan Topal von der Ditib-Gemeinde so, der selbst seit Jahrzehnten in Bad Bentheim lebt: „Von der ersten Generation sind noch alle in der Türkei beerdigt worden.“ Das ist inzwischen längst nicht mehr so. Von denen, die einst als Gastarbeiter gekommen sind, lebt inzwischen die vierte oder fünfte Generation hier. Sie sehen Bad Bentheim längst als Heimat an. Über die Entscheidung der katholischen Gemeinde ist Hasan Topal sehr froh und dankbar: „Das werden wir nicht vergessen“, sagt er. 
 

Praktisch wird sich auf dem katholischen Friedhof an der Gildehauser Straße kaum etwas ändern. Das muslimische Gräberfeld soll im hinteren Bereich zwischen dem Zaun als westliche und dem Buschwerk als östliche Grenze auf einem rund 1000 Quadratmeter großen Bereich entstehen. „Die Gräber mit der Bepflanzung und den Grabsteinen sehen im Grunde genauso aus wie die anderen Gräber auch“, erklärt Hubertus Goldbeck. Das schreibt allein schon die Friedhofsordnung vor, die etwa die Maße der Grabsteine vorgibt. Ein Unterschied zu den christlichen Gräbern ist die Ausrichtung nach Mekka. Auch werden Muslime nicht in einem Sarg, sondern in einem Leichentuch bestattet. Dazu hat das Gesundheitsamt eine entsprechende Ausnahmeregelung für den Friedhof zugelassen. 

Wer aus unseren Gemeinden noch weitere Fragen hat, melde sich gerne jederzeit bei Pastor Goldbeck oder bei den Mitgliedern des Friedhofausschusses.

 

Pfarrer Hubertus Goldbeck von der katholischen Kirchengemeinde Bad Bentheim (links, sitzend) und Hakki Gümüskusak vom Vorstand der Ditib-Gemeinde Bad Bentheim (rechts) unterschreiben die Vereinbarung. Hinten (von links): Cetin Celik (Vorstand Ditib-Gemein

Selbstverpflichtungserklärung der Diözese Osnabrück und des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück e.V.

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Selbstverpflichtungserklärung
2022-02-11-Selbstverpflichtungserklärung[...]
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Segen "an der Leine"

 

In unseren Kirchen in Schüttorf und Bad Bentheim hängen Briefe mit Segenswünschen, Bibelworten und kleinen Geschichten (auch für die Kinder) an der Leine zum Mitnehmen.
Machen Sie bitte Gebrauch davon, es würde uns freuen! 

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen hat Auswirkungen auf das Gemeindeleben:

 

- Gottesdienste und Andachten dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden. Die Maßnahmen erfahren Sie hier.

 

Veranstaltungen finden wieder statt: Termine

 

Hier finden Sie uns:

Pfarrbüro Bad Bentheim

Nordring 32

48455 Bad Bentheim

Tel.: 05922 2231

 

Pfarrbüro Schüttorf

Vechtestr. 8

48465 Schüttorf

Neu: Tel.: 05923 9841905 

 

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