17.07.19

 

Juhuu, endlich Sommerferien!!

 

Seit heute haben auch die letzten Schüler*innen der Obergrafschaft die Zeugnisse und damit auch endlich Sommerferien bekommen!

 

Das Zeltlager ist schon erfolgreich zuende gegangen und an diesem Wochenende startet nun unsere Kinderfreizeit!

Wir wünschen allen gesegnete Ferien ☀️und noch ganz viel Spaß!

 

Papst schreibt an deutsche Katholiken. 

Ein Brief, viele Deutungen.

Papst Franziskus hat einem Brief an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ geschrieben. In einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen Bischof Franz-Josef Bode und Katharina Abeln, Katholikenratsvorsitzende des Bistums Osnabrück, das Schreiben als „Ermutigung für unseren synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und auch für den Weg unseres Bistums”

 

Text: Bistum Osnabrück 

Papst Brief:
2019-06-29-Brief-Papst-Franziskus-an-das[...]
PDF-Dokument [266.7 KB]

Auf der Internetseite unseres Bistums befindet sich dazu ein lesenswerter Beitrag von Martina Kreidler-Kos. Hier der Link dazu: 

Post vom Papst

10.Juli 2019

 

20 junge Frauen und 10 junge Männer aus unserem Bistum  - auch aus unserer Pfarreiengemeinschaft- 

 

machen sich in den kommenden Wochen auf den Weg in die ganze Welt zu einem einjährigen Freiwilligendienst. Sie wurden nun von  Weihbischof Johannes Wübbe in einem Gottesdienst gesegnet und in neun Einsatzländer, unter anderem Indien, Russland, Uganda und Peru, verabschiedet.

Aus unserer Pfarreiengemeinschaft wird Rebecca Hofschröer für ein Jahr nach Uganda gehen. 

Sie wird am Sonntag, 01.September im Gottesdienst in Bad Bentheim ausgesandt. 

Allen Freilwilligen eine gute Reise und Gottes Segen!

 

Bild: Bistum Osnabrück/Facebook 

 
 
Auch kleine Kinder im Gottesdienst herzlich willkommen!!!
 
Ab dem 21.07.2019 wird es im vorderen, rechten Bereich des Kirchenschiffes der Kirche "St. Johannes der Täufer", Sonntags eine Spielecke für Kleinkinder geben.
Neben den schon bekannten, religiösen Büchern zum Anschauen, werden dort auf einem gemütlichen Teppich, Malutensilien, Puzzle und andere Spielzeuge vorhanden sein, mit denen sich die Kinder beschäftigen können, während die "Großen" den Gottesdienst feiern. Die Kinder sollen sich in der Kirche wohlfühlen und durch ihr "Dabeisein" in das Gottesdienstgeschehen hineinwachsen. Die Eltern haben die Möglichkeit, in den vorderen Bänken rechts, in der Nähe ihrer Kinder zu sitzen.
 
In naher Zukunft soll dieses Projekt auch in der Kirche "Mariä Verkündigung" in Schüttorf gestartet werden.
 
Wir würden uns freuen, wenn die Familien unserer Pfarreiengemeinschaft unsere Einladung annehmen und zahlreichen Gebrauch von der Spielecke machen!
 
Für den PGR, Annelen Hofschröer

Tankstelle Glauben

Kleine Auszeit in der katholischen Kirche

 

Beginn:11:00 Uhr

Wo: St.Johannes Kirche Bad Bentheim

Termine:  Donnerstags 25.07.2019, 01. & 08.08.2019

Im Urlaub möchte man neue Kraft für den Alltag tanken.
Wir laden Sie daher herzlich zu einer kleinen Pause in unsere wunderschöne Kirche in Bad Bentheim ein!

Unter dem Motto „Musik und Bibel“ wollen wir Ihnen eine kleine Auszeit (etwa 5 Minuten) ermöglichen.

Im Anschluss können sie in aller Ruhe unsere Kirche erkunden. Natürlich sind auch Kinder herzlich willkommen!

 

Gerne machen wir mit Ihnen auf Wunsch auch einen familiengerechten Rundgang durch die Kirche.

 

Birigt Witte (Gemeindereferentin)

Pfarrcafé in Schüttorf

Das Pfarrcafé in Schüttorf startet nach den Sommerferien. Am 31.08.2019 nach der Vorabendmesse sind alle herzlich willkommen im Pfarrheim, um gemütlich miteinander zu essen und sich auszutauschen. Das Pfarrcafé wird immer am Samstag vor dem ersten Sonntag des Monats stattfinden.

 

 

 

 Ehrenamtsfest am 07.September 2019

 

Wir laden ein zum großen Ehrenamtsfest am Samstag, 07. September 2019

 

Start: 14:00 Uhr in Schüttorf
an der Ecke Nordring/Industriestraße.


Nach einem kulturellen Start geht es dann weiter zum Gottesdienst um 17:00 Uhr in der Kirche Mariä Verkündigung, Anschließend gemütliches Beisammensein bei Getränken und Grillen.
Eingeladen sind alle, die in irgendeiner Weise einen Dienst in unserer Pfarreiengemeinschaft tun: handwerklich, liturgisch, gestalterisch, musikalisch, katechetisch, diakonisch, praktisch oder wie auch immer....

Fühlen auch Sie sich angesprochen und eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie!!!


Ihr Hauptamtlichenteam der Pfarreiengemeinschaft Obergrafschaft


PS: Zur Planung brauchen wir Ihre Anmeldung bis spätestens 30. August in einem der Pfarrbüros; gerne per Mail oder auch als Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

 

 

 

 

 

Wer oder was ist Maria 2.0?

Hier ein paar Informationen über diese Initiative, die ihren Anfang in Münster nahm:

Wie alles anfing und wie es dann weiter ging…

Angefangen hat alles mit einem Lesekreis. Menschen aus der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster haben gemeinsam Abschnitt für Abschnitt das Evangelii gaudium (das erste Apostolische Schreiben von Papst Franziskus) gelesen und darüber gesprochen. Meist nur Frauen und meistens auch nicht sehr viele. An einem Abend war dann alles etwas anders. Wir haben darüber gesprochen, wie sehr uns die aktuelle Situation in der Kirche beschäftigt. Wie schwierig es manchmal ist, Menschen, die fern der Kirche stehen, zu erklären warum man überhaupt noch dabei ist, bei all dem Grauen, das da in den letzten Jahren immer und immer wieder und immer mehr zu Tage getreten ist und tritt und wie sehr uns der Umgang der meisten Amtsinhaber mit den Tätern, den Mittätern und den Opfern entsetzt. Dass seit Jahren die immer gleichen Fragen diskutiert werden und dass trotz der allseits beteuerten Reformbereitschaft die Abschaffung bestehender männerbündischer Machtstrukturen nicht in Sicht ist. 

Für uns alle ist ein stillschweigender Austritt keine Option. Kämpfen wollen wir für uns und für unsere heranwachsenden Kinder und Enkelkinder! Kämpfen für einen Weg, der es uns und auch den nachfolgenden Generationen nicht nur erträglich macht, sondern sogar Freude, in dieser Kirche zu bleiben! Weil wir hier beheimatet sind, weil uns so sehr an ihr liegt. Damit es wieder um die Botschaft Jesu geht. Schnell war uns klar: wir müssen nicht nur klagen, sondern handeln und Maria2.0 war geboren. Maria 2.0 ist keine Gruppe einer bestimmten Gemeinde, sondern eine freie Initiative von Frauen. Und wir hoffen, dass sich bis zum Mai sehr sehr viele Frauen in Deutschland, und gerne auch darüber hinaus, uns anschließen werden.

Mit einem Offenen Brief an Papst Franziskus sind wir gestartet. Dieser Brief kann als Online-Petition über die Plattform Campact/Weact von jeder und jedem, die bzw. der die darin formulierten Ansichten und Forderungen unterstützt, noch bis zum 18. Mai unterzeichnet werden. Bei diesem Offenen Brief soll es aber nicht bleiben. Wir rufen im Marienmonat Mai, in der Woche vom 11. bis zum 18. Mai 2019, alle Frauen auf, in einen ‚Kirchenstreik‘ zu treten: Wir betreten keine Kirche mehr und tun keinen Dienst. Vor den Kirchen werden wir Gottesdienst feiern und unsere Klagen und Forderungen nachdrücklich und kreativ zum Ausdruck bringen. Wir werden informieren und diskutieren und wir werden deutlich machen, dass jetzt die Zeit ist und die Stunde, um zu handeln.

Heiliger Vater, 
wir Frauen glauben, Jesus von Nazareth hat Männern UND Frauen seine befreiende 
Frohe Botschaft der Liebe verkündet und uns alle zur Nachfolge aufgerufen. 
Wir beklagen 
• die vielen bekannten und unbekannten Fälle von Missbrauch und Verletzungen jeglicher Art in der römisch-katholischen Kirche 
• deren Vertuschung und Verdunkelung durch Amtsträger 
• das Fehlen glaubhafter Entschuldigungen und echter Hilfe für alle, denen Gewalt angetan wurde 
• dass deshalb viele Menschen der Kirche die Botschaft nicht mehr glauben 
Wir stehen fassungslos, enttäuscht und wütend vor dem Scherbenhaufen unserer Zuneigung und unseres Vertrauens zu unserer Kirche. 
Darum fordern wir, wie schon viele vor uns : 
• kein Amt mehr für diejenigen, die andere geschändet haben an Leib und Seele oder diese Taten ge-duldet oder vertuscht haben 
• die selbstverständliche Überstellung der Täter an weltliche Gerichte und uneingeschränkte Koopera-tion mit den Strafverfolgungsbehörden 
• Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche 
• Aufhebung des Pflichtzölibats 
• kirchliche Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen auszurichten 
Frauenlob wird gerne von Kirchenmännern gesungen, die aber allein bestimmen, wo Frauen ihre Talente in der Kirche einbringen dürfen. In ihrer Mitte dulden sie nur eine Frau: Maria. Auf ihrem Sockel. Da steht sie. Und darf nur schweigen. 
Holen wir sie vom Sockel! In unsere Mitte. Als Schwester, die in die gleiche Richtung schaut, wie wir. 

Wir handeln. Wir hängen diesen Brief an alle Kirchentüren und rufen alle Frauen auf zur Aktion MARIA 2.0 
Von Samstag, 11. bis Samstag, 18. Mai 2019 betreten wir keine Kirche und tun keinen Dienst. Wir alle wissen, wie leer dann die Kirchen sein werden und wie viel Arbeit unerledigt bleiben wird. 
Wir bleiben draußen! 
Wir feiern die Gottesdienste auf den Kirchplätzen, vor den Kirchentüren. 
Wir tanzen, singen, beten, finden neue Worte und neue Ausdrucksformen! 
Wir sorgen für Leib und Seele und heißen auch die Männer willkommen! 
Wir bringen weiße Betttücher mit. Wir bedecken die Plätze mit dem Weiß der Unschuld, mit dem Weiß der Trauer und des Mitgefühls. Die weißen Tücher können beschrieben, bemalt, besudelt werden. Sie können verknotet werden zu langen Ketten und riesigen Buchstaben... Es gibt bestimmt noch viel mehr Ideen!
Umgeben wir unsere Kirchen mit der Farbe des Neuanfangs !!

Hochachtungsvoll 
Die unterschreibenden Frauen und Männer

www.mariazweipunktnull.de

 

Hier der Link zum Brief, den mittlerweile schon fast 34.000 Menschen online unterschrieben haben:

 

https://weact.campact.de/petitions/offener-brief-an-papst-franziskus-aus-anlass-des-sondergipfels-uber-missbrauch-in-der-kirche

 

 

Schon gesehen?

Mitglieder des Bentheimer Blumendienstes haben mit viel Arbeit & Liebe aus einer kleinen Rasenfläche neben dem Pastorenhaus ein blühendes Blumen-und Insektenparadies gemacht!

Mehr davon hier: Blumendienst

 

Die neue Orgel ist eingeweiht! Wir singen weiter.

Unsere Orgel wurde am Sonntag, 30.Juni, von Pastor Hubertus Goldbeck feierlich eingeweiht und vom Diözesanbeauftragten für Kirchenmusik Pfarrer Prof. Franz-Josef Rahe vorgestellt und gespielt.

 

Die alte Orgel hielt die Stimmung nicht mehr, war in der Technik anfällig und hatte wegen der damaligen Verarbeitung minderwertigen Materials nach dem Krieg einen harten Klang. Eine Generalüberholung mit den erforder- lichen Instandsetzungsarbeiten hätte mit rd. € 150.000 den Rahmen der Wirtschaftlichkeit gesprengt.
Mit der neuen Orgel, untergebracht im histostrischen Prospekt, hält die seit Jahrhunderten im Orgelbau bewährte Schleifladentechnik bei uns Einzug – zeitlose Holzmechanik, die für jede Zukunft konstruiert wurde. Die Pfeifen aus Holz und reinem Zinn entfalten einen warmen Klang.
Zwei Manuale, ein Pedal und viele Register bis zum 16 Fuß (tiefster Orgelton) werden jeder Musikrichtung und dem Klangkörper unserer schönen Barockkirche gerecht.
In Zeiten des Wandels:
Eine neue Stimme für die Gemeinde.

 

WAS WIR NOCH BRAUCHEN
Wir übernehmen die neue Orgel von einer Bremer Gemeinde, die umgebaut wird.
Abbau, Transport und Aufbau bei uns kosten rund 50.000€ – davon sind 35.000€ bereits finanziert. Es fehlen noch 15.000
Wir bitten darum um Ihre Spende.
Wandel gestalten, Zukunft schaffen und Freude haben – immer wieder neu!

 


WIR SINGEN WEITER.

 

Für Spenden hier die Bankverbindung:
Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer
IBAN:DE89 2675 0001 0001 0001 73

BIC: NOLADE21NOH
Stichwort: Orgel
Selbstverständlich werden Spendenquittungen ausgestellt; dazu geben Sie bitte Ihren vollen Namen und die Adresse mit an!

 

Fotos Flyer: Raphael Oettel

Text: Ulrich Oettel, Claus Diekel

Orgel_Aussenseite_3.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
Orgel_Innenseite_3.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Für unsere Irland-Reise haben sich bereits 20 Personen angemeldet. 

Es sind nur noch 8 Plätze frei:


Für unsere Irland Reise im kommenden September in Begleitung von Ute Quaing und Pastor Hubertus Goldbeck sind noch acht  Plätze frei (max. Gruppengröße: 28 Personen). Die 7-tägige Reise vom 26.September bis zum 02.Oktober startet per Bus in der Obergrafschaft. Die Teilnehmer werden zum Flughafen Düsseldorf gebracht und fliegen mit der irischen Gesellschaft Air Lingus direkt in die Hauptstadt Dublin.

Die durch einen örtlichen, sehr erfahrenen und kundigen Reiseleiter geführte Rundreise geht u.a. zum Rock of Cashel, zur Glenstal Abbey, in die wilde Grafschaft Connemara, nach Clifden, zur Kylemore Abbey, nach Westport und Clonmacnoise. Die Stadt Dublin wird ebenfalls intensiv erkundet, dort verbringt die Gruppe drei der insgesamt sechs Nächte. Neben dem Besuch einer Messe und der gemeinsamen Andachtsfeier darf bei einer Reise nach Irland eine Whiskey-Probe und der gemeinsame Pub-Besuch natürlich nicht fehlen!

Die ausgewählten, gepflegten Hotels verfügen jeweils über ein eigenes Restaurant, Pub/Bar sowie meist über ein eigenes Hallenbad. Im Reisepreis ab 1.498,-€ pro Person sind die Bustransfers, Flüge, Gepäckgebühren, Busrundreise, Reiseführer, Besichtigungen und Eintrittsgelder, 6x Frühstück, 6x Abendesssen, 1x Mittagessen und die Begleitung durch Ute Quaing inbegriffen.

Nähere Infos und Anmeldungen bei Ute Quaing im Reisebüro Berndt, Am Bahnhof 1, 48455 Bad Bentheim. Tel 05922-9943000 Email: ute.quaing@reisebuero-berndt.de
 

Nach einem sehr erfolgreichen Wochenende im Mai im Rahmen der 72-Stunden-Aktion der Obergrafschaft, während der zwei Insektenhotels gebaut, sowie aus "Altem" "Neues" gezaubert wurde, konnten die wiederaufgewerteten Sachen im Pfarrheim Bentheim gekauft werden.

 

Die eingenommenen Spenden werden an die Organisation “Trees of memory" weitergeleitet:

Mit Bäumen der Erinnerung wird sich um Familien gekümmert, die einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben.

 

Die zwei gelungenen Insektenhotels bleiben der Pfarreiengemeinschaft erhalten und stehen neben dem neuen Blumengarten des Pfarrhauses in Bentheim bzw. zwischen der Kirche und dem Pfarrbüro in Schüttorf.

 

Allen Teilnehmern und Betreuern sowie Helfern gilt ein riesen Kompliment und Dankeschön!

 

https://www.72stunden.de/

Das ist jetzt ein Scherz, oder?“ Diese oder eine ähnliche Antwort bekommt Lukas Mey eigentlich immer zu hören, wenn er erzählt, was sein Berufswunsch ist. Priester werden? In der heutigen Zeit? Mit Zölibat und allem drum und dran? Da schütteln viele nur fassungslos mit dem Kopf.

Mey nimmt’s gelassen. „Es macht mir nichts aus, immer wieder die gleichen Fragen zu beantworten. Das muss ich ja, um zu zeigen, dass Priesteramtskandidaten ganz normale Menschen sind“, sagt er schmunzelnd und fügt hinzu: „Gerade in der aktuellen Situation der Kirche können wir es uns gar nicht erlauben, nicht mit den Leuten zu sprechen!“ Die aktuelle Situation, das sind Diskussionen über die Rolle der Frau in der Kirche, über den Umgang mit Homosexuellen, das Zöllibat und vor allem über den Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen durch Priester und Ordensangehörige. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten. Gemeindestrukturen und Glaubensleben sind im Wandel. „Was da hilft, ist Optimismus und Realismus – Missstände sehen, ansprechen und angehen“, sagt Mey.

In die Berufung reingewachsen

 

Lukas Mey
Bild: privat 

2019 gibt es im Bistum Osnabrück keine Priesterweihe, 2018 wurden zwei Männer zu Priestern geweiht, 2020 werden es vermutlich auch zwei sein. Lukas Mey ist einer von vier jungen Männern aus dem Bistum Osnabrück, die sich derzeit auf ihre Weihe vorbereiten. Der 26-Jährige ist im emsländischen Andervenne geboren und aufgewachsen. Er war dort schon als Kind in der Kirchengemeinde aktiv, später in der Jugendarbeit. Ein einzelnes Berufungserlebnis hatte er nicht: „Ich bin da mehr so reingewachsen, habe immer wieder gute Erfahrungen mit Kirche gemacht. Deswegen war für mich schon früh klar, dass ich im pastoralen Dienst arbeiten möchte.“ Die Entscheidung, Priester zu werden, habe sich dann im Theologiestudium gefestigt, berichtet er: „Ich habe gemerkt, dass ich Menschen auf ihrem kompletten Lebens- und Glaubensweg begleiten möchte – vor allem auch in der Eucharistie, denn die ist mir sehr wichtig und eine echte Kraftquelle in meinem Leben.“

 

Und das Zölibat? „Das ist etwas, mit dem wir uns in der Ausbildung sehr viel auseinandersetzen“, sagt Mey. Natürlich sei eine Entscheidung für die zölibatäre Lebensweise kein leichter Entschluss. „Zuerst einmal möchte ich ja Priester werden, nicht zölibatär leben. Trotzdem gehört das Zölibat für mich dazu, und zwar so, dass man das nicht einfach mitnimmt, sondern dass man das auch wirklich annimmt für sich – ähnlich, wie man sich ja auch bei einer Ehe dazu entschließt, den Partner für den Rest seines Lebens anzunehmen, in guten wie in schlechten Zeiten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir hier im Priesterseminar über unsere Fragen und Zweifel ganz offen sprechen. Das hilft mir sehr, meinen Weg zu finden.“

Kurzinterview im Video

Seit zwei Jahren lebt Mey mit anderen Seminaristen im Priesterseminar in Münster, Ende des Jahres will er mit seinem Studium durch sein. Seine Abschlussarbeit würde er gerne über die Lübecker Märtyrer schreiben. Danach geht’s zum Gemeindepraktikum im Bistum und vielleicht auch noch ins Ausland. „Dann aber wahrscheinlich nicht in die ganz große Welt mit viel Trubel, das muss ich nicht haben, da kommt der Emsländer in mir durch“, sagt er lachend. Wenn alles nach Plan läuft, wird er 2021 zum Diakon geweiht und ein Jahr später zum Priester. Mey will sich aber nicht festlegen lassen: „Für mich ist ein bestimmtes Datum nicht so wichtig – wichtig ist, dass ich für mich selbst irgendwann sage: Ja, jetzt ist es so weit. Ich bin bereit.“

Lukas Mey im Kurzinterview gibt es unten im Video zu sehen. Darin beantwortet er unter anderem die Frage, ob es einen Fußballgott gibt, spricht emsländer Platt und erzählt von seinen guten Erfahrungen mit der Kirche:

 

Quelle: Bistum Osnabrück 

Biker empfangen Segen in Schüttorf 

 

Quelle: GN/Erik Pollmann. Foto: Erik Pollmann

 

Zum 1. Motorradgottesdienst hatte am Sonntagmittag, 02.Juni 19 der Motorradclub „Bad Seven MC Schüttorf“ eingeladen. In der ökumenischen Veranstaltung sprachen Pfarrer Hubertus Goldbeck und Pastorin Corinna Pfannkuche vor rund 50 Bikern an der „Black-7-Station“.

 

Schüttorf . Es wurde gemeinsam gesungen, gebetet und Fürbitten gesprochen.

Das Hauptthema des Gottesdienstes war jedoch „Respekt“. „Im Straßenverkehr kann der Blick in den Rückspiegel, der Blick zurück, lebenswichtig sein“, sagte Hubertus Goldbeck. Und das lateinische Wort für Rückblick sei Respekt. Ebendieser Respekt sei wichtig – im Straßenverkehr und darüber hinaus. Und auch der Blick – der liebevolle, umsichtige Blick, wie ihn Jesus einst selbst etwa dem Zollpächter Zachäus schenkte – sei wichtig. Ohne den „Blick des Angenommenseins“ könne kein Mensch leben, deshalb müsse man sich in Respekt begegnen, betonte Goldbeck. Den Segen sprach Pastorin Corinna Pfannkuche.

Der Motorradgottesdienst war der Abschluss des „Bad Seven Day“, dem Jahrestreffen des Motorradclubs „Bad Seven“. Dieses Jahr hatten ihn, von Donnerstag bis einschließlich des Gottesdienstes am Sonntag, die beiden norddeutschen „Chapter“ des Clubs – Schüttorf und Aurich – ausgerichtet.

Rico Reinfelder, Vizepräsident des „Bad Seven MC Schüttorf“, freute sich im Gespräch mit den GN, dieses „kleine Festival“ vor Gästen und allen noch nicht abgereisten Bikern so abschließen zu können. Bereits letztes Jahr habe er Pfarrer Hubertus Goldbeck angefragt, ob er für die Veranstaltung zu haben wäre. Der Pfarrer, selbst Motorradfan, sagte zu. „Mal in anderer Atmosphäre, vor anderen Leuten“ habe er gerne einen Gottesdienst ausgerichtet, erklärte der Geistliche seine Bereitschaft für den Motorradgottesdienst.

Firmspendung

Im Auftrag unseres Bischofs, Dr. Franz-Josef Bode, hat Offizial Pater Dominik Kitta an dem Wochenende 18.&19.Mai insgesamt 28 Jugendlichen aus unserer Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Firmung gespendet.

Wir gratulieren allen Firmlingen herzlich! 

Hier finden Sie uns

Pfarrbüro Bad Bentheim

Nordring 32

48455 Bad Bentheim

Tel.: 05922 2231

 

Pfarrbüro Schüttorf

Vechtestr. 8

48465 Schüttorf

Tel.: 05923 96120

 

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