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Meditation des Tages 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

in Zeiten von Corona ist es wichtig, nicht den Blick für das Ganze

zu verlieren. Daher sollen in nächster Zeit an dieser Stelle einzelne Texte

aus den diesjährigen Fasten-Meditationen von Kloster Bardel veröffentlicht

werden. Vielleicht können diese Texte ein wenig ablenken, anregen

oder auch ermutigen.

Viel Freude beim Lesen! 
 

Pater Wilhelm 

Kloster Bardel 

Copyright © Bettina Rieckeheer

Krankheit

 

Papst Franziskus sagt einmal:

 

   „Eine schwere Krankheit bedeutet stets eine Krise für den Menschen.

   Sie wirft tiefschürfende Fragen auf. Anfangs kann Auflehnung auf-

   kommen: Warum gerade ich? Man kann verzweifelt sein und denken,

   das alles verloren und sinnlos ist.

      In solchen Situationen wird der Glaube an Gott auf eine harte Probe

   gestellt. Zugleich zeigt der Glaube jedoch auch seine ganze Kraft.

   Der Glaube bringt die Krankheit und den Schmerz und die aufkommen-

   den Fragen zwar nicht zum Verschwinden. Aber der Glaube bietet uns

   einen Schlüssel an, mit dem wir den tieferen Sinn der Krankheit ent-

   decken können. Eine Krankheit kann uns nämlich näher zu Jesus hin-

   führen.“

 

- Ein sehr schöner Gedanke von Papst Franziskus.

Eine schwere Krankheit kann meinem Leben mehr Tiefe geben.

In meinem Leid weiß ich Jesus an meiner Seite.

Auch er hatte ein schweres Kreuz zu tragen.

Jesus weiß, was es heißt, den Leidensweg zu gehen.

Auch er kannte Verzweiflung und Resignation:

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

 

Doch Jesus hat uns auch gezeigt,

dass Leid und Schmerz überwunden werden können.

Nicht Verzweiflung und Tod werden am Ende triumphieren.

So wie Jesus sein Schicksal schließlich angenommen hat,

so können auch wir eine schwere Krankheit annehmen.

Und so wie Jesus selbst den Tod am Ende überwunden hat,

so werden auch wir einmal mehr aufstehen als hinfallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: U. Quaing

10 Gebote für die Corona-Zeit 

 1. Du sollst deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu

nahe. Übe dich in „liebevoller Distanz“. Auf deine Gesundheit und die deiner 

Mitmenschen zu achten, ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden. 

 2. Du sollst nicht horten – weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine

Desinfektionsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht,

nicht im Gästeklo zu Hause. 

 3. Die Pandemie sollte das Beste aus dem machen, was in dir steckt. Keinen Corona-

Wolf, sondern einen engagierten, solidarischen Mitmenschen. 

 4. Du solltest ruhig auf manches verzichten. Quarantäne-Zeiten sind Fastenzeiten. 

Dafür gewinnst du andere Freiheit hinzu. Das passt gut in die Zeit vor Ostern. 

 5. Du sollst keine Panik verbreiten. Panik ist nie ein guter Ratgeber, zu keiner Zeit. 

Gesunder Menschenverstand und Humor dagegen schon. Deshalb hör auf Fachleute, 

beruhige andere und schmunzele über dich selbst. Da macht man erst mal nichts falsch, 

und es trägt sehr zur seelischen Gesundheit bei. 

 6. Du solltest von „den Alten“ lernen. In früheren Zeiten von Seuchen und Pest

als es noch keine so gute Medizin wie heute gab, halfen Menschen vor allem ein 

gesundes Gottvertrauen und die tätige Fürsorge füreinander. Das ist auch heute sicher 

hilfreich. 

 7. Du solltest vor allem die Menschen trösten und stärken, die krank werden, leiden 

oder sterben. Und auch die, die um sie trauern. Sei der Mensch für andere, den du selbst 

gern um dich hättest. 

 8. Du solltest anderen beistehen, die deine Hilfe brauchen: Einsamen, Ängstlichen, 

Angeschlagenen. Menschen, die jetzt beruflich unter Druck geraten. Das hilft nicht nur 

ihnen, sondern macht dich auch selbst frei. 

 9. Du solltest frei, kreativ und aktiv mit der Pandemie umgehen. Dazu sind wir von 

Gott berufen. Du wirst am Ende vielleicht überrascht sein, was sie Positives aus dir und 

anderen herausholt. 

 10. Du solltest keine Angst vor Stille und Ruhe haben. Wenn die Quarantäne zu mehr 

Zeit zum Umdenken, zum Lesen und für die Familie führt, wäre das ein guter 

„sekundärer Krankheitsgewinn“. 

 

 

Text von Dr. Thorsten Latzel, Evangelische Akademie Frankfurt, gekürzt 

(www.evangelische-akademie.de) 

 

 

 

 

 

© Bettina Rieckeheer

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