Jugendliche und junge Erwachsene

Firmung 

Das Sakrament der Firmung ist eng mit der Taufe verbunden. Es bestärkt uns mit dem Heiligen Geist, und vertieft unsere Verbindung mit der Kirche. Der Firmling bestätigt durch den Empfang des Sakraments, sein Leben als Christ gestalten und seinen Glauben in Wort und Tat bezeugen zu wollen.

Reisesegen für Sarah Zeromski 

 

Am Sonntag, 15.08. erhielt Sarah Zeromski im Rahmen der heiligen Messe den Reisesegen durch Pastor Hubertus Goldbeck und wurde als Messdienerin und Koordinatorin für die Messediener in Bad Bentheim entlassen. Pastor Goldbeck dankte Sarah für den jahrenlangen Einsatz und Dienst in der Gemeinde und überreichte ihr einen kleinen Blumenstrauß aus dem Pastorengarten.

 

 

Mehr über den Freiwilligen Dienst im Bistum lesen Sie hier: https://www.alltagshelden-gesucht.de/

 

 

 

Bild © Kirchenbote. Von links nach rechts: Ronald Pollmann aus Osnabrück, Sarah Zeromski aus Bad Bentheim und Judith Brockmeyer aus Glandorf

Die Ausreise ist noch ungewiss


Eine fremde Kultur kennenlernen, mit Menschen aus anderen Ländern zusammenleben, sich sozial engagieren – das wollen auch in diesem Jahr wieder junge Menschen aus dem Bistum. Sie planen einen Freiwilligendienst im Ausland – und hoffen, dass sie pünktlich ausreisen können.

 

Vor der Ausreise müssen sie noch ein wenig zittern. 18 junge Menschen wollen über das Bistum in diesem Jahr einen Freiwilligendienst im Ausland (FDA) absolvieren. In einem Gottesdienst wurden sie jetzt feierlich in ihren Dienst entsendet. Endgültiges grünes Licht für ihren Einsatz gibt es aber noch nicht. Das hängt wie vieles derzeit von Inzidenzen und Reisewarnungen ab, die jederzeit vom Auswärtigen Amt wieder ausgerufen werden können.

„Wir fühlen uns vom Bistum sehr gut betreut“

Mit dieser Unsicherheit leben sie, ihre Vorfreude lassen sie sich davon aber nicht nehmen. „Wir fühlen uns vom Bistum sehr gut betreut und klasse begleitet. Alle sind bemüht, mit uns Alternativwege zu suchen, falls die Ausreise nicht klappen sollte“, erzählt Judith Brockmeyer aus Glandorf. Die 19-Jährige möchte ein Jahr lang in Uganda in einem Kinderheim arbeiten und dort Lebens- und Glaubenserfahrungen sammeln. Eine Lehrerin, die ein Sabbatjahr in Afrika verbrachte und ihren Schülern von ihren Erfahrungen erzählte, hatte ihr Interesse geweckt. „Uganda war mein Wunschland. Ich bin sehr froh, dass ich das Auslandsjahr über das Bistum machen kann, da auch der Glaube für mich eine große Rolle spielt.“ Sie freut sich auf ein fröhliches Glaubensleben und lebendige Gottesdienste, die sie sich auch für Deutschland wünschen würde – „dann würde die Kirche vielleicht auch wieder mehr junge Menschen begeistern.“ Engen Kontakt hat sie bereits mit der Freiwilligen, die zurzeit auf ihrer Stelle arbeitet und aufgrund von Corona erst im Februar mit ihrem Aufenthalt in Afrika beginnen konnte. 

Von einem spannenden vergangenen Jahrgang berichtet auch Regina Wildgruber, Leiterin des Referates Weltkirche und Freiwilligendienste im Ausland. Etwa 20 junge Menschen hätten sich 2020 für einen Freiwilligendienst beworben. „Alle haben lange gehofft, aber am Ende konnten nur zwei von ihnen ausreisen.“ In diesem Jahr sei sie aufgrund der Impfungen aber erheblich optimistischer: „Wir machen möglich, was möglich ist“, betont Wildgruber. Das Thema Corona sei zwar noch nicht ausgestanden, aber mit einer flächendeckenden Reisewarnung rechne sie nicht mehr.

Dennoch gibt es einige Einschränkungen: So können aufgrund der Pandemie in diesem Jahr die Stellen in Lateinamerika und Indien nicht besetzt werden. Dafür sind neue Projekte hinzugekommen: Neben Russland, Uganda, Israel, Ghana, Botswana sind nun Benin und Polen als Einsatzländer mit dabei. In Benin entstand der Kontakt über zwei einheimische Priester, die derzeit im Bistum arbeiten, in Polen über den Caritasverband.


Mit Sarah Zeromski aus Bad Bentheim wird dort künftig eine Freiwillige in einem Kinderhospiz, einer Behinderteneinrichtung und einem Obdachlosenprojekt in Allenstein arbeiten. Die 19-Jährige mit polnischen Wurzeln ist begeistert. „Ich freue mich auf das typisch herzlich Polnische. Es ist toll, ein Jahr lang dort leben zu können, in ein Netzwerk eingebunden zu sein, die Kultur, den Glauben und die Menschen vor Ort kennenzulernen.“ Auch ihre polnische Mentorin sei sehr froh über die neu geschaffene Einsatzstelle: „Ich habe von ihr schon so viele Vorschläge bekommen, was ich alles machen kann. Das hört sich supergut an“, freut sich Sarah Zeromski auf Pionierarbeit und trotz der Unsicherheiten auf eine hoffentlich unkomplizierte Ausreise Anfang September. „Natürlich hätte ich auch den sicheren Weg gehen und die Erzieherinnenausbildung, die ich machen möchte, schon beginnen können. Aber ich möchte diese Erfahrung einfach machen, bin jetzt doppelt geimpft und hoffe einfach, dass alles gut klappt.“

 

Alle sind geimpft und haben einen „Plan B“

So realistisch aber dennoch voller Vorfreude und Einsatzwillen präsentierten sich jetzt alle 18 Freiwilligen während des Aussendungsgottesdienstes in Osnabrück. Sie sind geimpft, gut vorbereitet, haben alle einen „Plan B“. Fehlen nur noch die Visa und die Ausreisegenehmigungen. 

Ronja Pollmann aus Osnabrück hat sogar einen festen Ausbildungsplatz abgesagt und freut sich auf ein hoffentlich reibungsloses Jahr in Ghana. Sie betont: „Bevor ich in die Ausbildung oder ins Studium gehe, will ich auf jeden Fall ein Jahr lang auf eigenen Beinen stehen.“ Sie freut sich auf das Land, die Menschen, ihre Kultur, das einfache Leben und möchte dies auf keinen Fall alles aus einem europäischen Blickwinkel erleben, sondern in das Leben der Menschen eintauchen, umschalten, sich integrieren, die Perspektive wechseln, den europäischen Blick verlassen.

„Das finde ich faszinierend.“ Angst hat sie nicht.

Die 19-Jährige verlässt sich da ganz auf ihr Bauchgefühl – und das sagt ihr: „Ich möchte ins Ausland und ich bin guter Dinge, dass das klappt.“

 

Quelle: Kirchenbote, ASTRID FLEUTE

© Kirchenbote, Diese jungen Menschen wollen im September zu einem freiwilligen Auslandseinsatz aufbrechen. Unter ihnen auch Sarah Zeromski aus unserer Pfarreiengemeinschaft Obergrafschaft.

Nach einem sehr erfolgreichen Wochenende im Mai im Rahmen der 72-Stunden-Aktion der Obergrafschaft, während der zwei Insektenhotels gebaut, sowie aus "Altem" "Neues" gezaubert wurde, konnten die wiederaufgewerteten Sachen im Pfarrheim Bentheim gekauft werden.

 

Die eingenommenen Spenden werden an die Organisation “Trees of memory" weitergeleitet:

Mit Bäumen der Erinnerung wird sich um Familien gekümmert, die einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben.

 

Die zwei gelungenen Insektenhotels bleiben der Pfarreiengemeinschaft erhalten und stehen neben dem neuen Blumengarten des Pfarrhauses in Bentheim bzw. zwischen der Kirche und dem Pfarrbüro in Schüttorf.

 

Allen Teilnehmern und Betreuern sowie Helfern gilt ein riesen Kompliment und Dankeschön!

 

Spendenaktion für das Camillus Krankenhaus in Lwala/ Uganda: 

 

Hallo Zusammen!

 

Insgesamt sind tatsächlich 9.000 Euro zusammen gekommen!

Ein großes Dankeschön dafür an jeden von Ihnen!

Für jede große und kleine Spende und jedes Weitersagen. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass am Ende ein so großer Betrag zusammenkommt.

9.000 Euro – das bedeutet umgerechnet ca. 36 Millionen ugandische Schilling für das Camillus Krankenhaus in Lwala!

Aufgrund der enormen Summe ist es nun nicht nur möglich, einen Inkubator anzuschaffen, sondern auch ein Beatmungsgerät und gegebenenfalls weitere medizinische Geräte. So wird das gesammelte Geld von Ihnen allen den Menschen in Lwala und Umgebung noch mehr helfen können, da das Coronavirus mittlerweile auch in diesem Land angekommen und die Anschaffung von Beatmungsgeräten nun umso dringender ist.

Das Geld wird in den nächsten Tagen an das Krankenhaus überwiesen. Ich stehe mit den Menschen vor Ort in Kontakt, von denen mir versichert wurde, mit Infos und Fotos versorgt zu werden, wofür das Geld verwendet werden konnte. Diese werde ich selbstverständlich an Sie weiterleiten.

 

Ich hoffe, es geht Ihnen allen soweit gut und noch einmal vielen Dank für jede Unterstützung!

 

Bleiben Sie gesund,

 

Rebecca und das Personal des Camillus Krankenhauses

 

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen hat Auswirkungen auf das Gemeindeleben:


Gottesdienste und Andachten dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden. Die Maßnahmen erfahren Sie hier.


Ab sofort ist keine Anmeldung zur Mitfeier an Gottesdiensten mehr notwendig! 
Vor Ort findet eine Registrierung per lucaApp oder handschriftlich statt.

 

Veranstaltungen und Treffen finden, unter Einhaltung der Hygiene-Regeln, wieder statt: Termine

 

Hier finden Sie uns

Pfarrbüro Bad Bentheim

Nordring 32

48455 Bad Bentheim

Tel.: 05922 2231

 

Pfarrbüro Schüttorf

Vechtestr. 8

48465 Schüttorf

Neu: Tel.: 05923 9841905 

 

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