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Das Sakrament der Firmung 

Bild: Sarah Frank

Unterwegs mit den Firmlingen


Am Samstag, 11. Mai, ging es für eine Gruppe von Jugendlichen der Pfarreiengemeinschaft Obergrafschaft nach Osnabrück. Sie waren eingeladen von Domkapitular Ulrich Beckwermert, der den Jugendlichen am 25. und 26. Mai das Sakrament der Firmung spenden wird. 

Nach seiner Einführung im Dom stellte sich Domkapitular Beckwermert den vielen Fragen der Jugendlichen und erzählte von einigen persönlichen Erfahrungen. Die Stationen, die in der kleinen Kirche neben dem Dom aufgebaut waren, luden zum Nachdenken und Mitmachen ein. 

Natürlich besuchte die Gruppe auch die Osnabrücker Innenstadt und genoss das schöne Wetter.

Zum Abschluss des Ausflugs feierten sie gemeinsam mit Bischof Bode em. die Abendmesse. 

Firmvorbereitung Karwoche 2024
 

Wir haben uns in den drei Tagen intensiv mit dem Thema Sterben, Tod und Auferstehung beschäftigt.
Die Gruppe besuchte das Bestattungsinstitut Heiko Weckenbrock. Heiko Weckenbrock vermittelte uns viel von seinen Aufgaben als Bestatter und seine "Berufung", diese Tätigkeit auszuüben.
Wir haben die Osterkerzen für alle drei Kirchengemeinden gestaltet und jeder Jugendliche hat sein eigenes Kreuz in Mosaiktechnik hergestellt.
 
Die Teilnahme an der Liturgie war eine sehr erlebnisreiche und intensive Erfahrung. 

Besuch in Taizé 

 

Gemeindereferentin Barbara Beine sendet sonnige Grüße von ihrer Tour mit ein paar Jugendlichen und Firmlingen nach Taizé. 

Taufe und Firmungen 

 

Am 09.Oktober durften wir starke Glaubenszeugnisse hören und deutliche Zeichen sehen - in Taufe und Firmung von erwachsenen Mitgliedern unserer Gemeinden.
Das freut uns und ist sehr bewegend!
 

Wir gratulieren und wünschen allen Fünfen Gottes reichen Segen!

Das Sakrament der Firmung ist eng mit der Taufe verbunden. Es bestärkt uns mit dem heiligen Geist und vertieft unsere Verbindung mit der Kirche.

Der Firmling bestätigt durch den Empfang des Sakraments, sein Leben als Christ gestalten und seinen Glauben in Wort und Tat bezeugen zu wollen.

 

Da die meisten Menschen als Kleinkinder getauft werden, bekennen sich bei der Taufe häufig die Eltern und Paten stellvertretend für den Täufling zum Glauben.

Bei der Firmung hingegen spricht der Firmling selbst als mündiger Christ.

 

Die meisten Katholiken lassen sich im Alter zwischen 14 und 16 Jahren Firmen. Das geschieht in der Regel jahrgangsweise in Gruppen und findet bei uns im Gemeindeverbund einmal jährlich statt.  

Aber auch Erwachsene können sich firmen lassen!

Wenn sie noch nicht getauft sind, können beide Sakramente gleichzeitig gespendet werden.

Sprechen Sie Pastor Goldbeck, Pater Jo oder David Quaing einfach an.

Bild: renovabis.de

Leben aus der Kraft des Geistes. Von Pater Anselm Grün

 

In vielen Kulturen gibt es Initiationsriten. Da werden die Jugendlichen in Buschhütten gesteckt, damit sie dort isoliert von allen anderen fasten und sich mit den „Gespenstern ihrer Seele“ auseinander setzen. Wenn die Jugendlichen diese Prüfung bestanden haben, werden sie feierlich in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. 

Die Firmung ist ein Sakrament der Initiation. Es will aus den jungen Christen erwachsene Christen machen, die nun Verantwortung für ihr Leben übernehmen und es lernen, zu sich selbst und zu ihrem Glauben zu stehen.

 

Fehlende Initiationsriten?

 

Konstantin Wecker beklagte in einem Radio-Interview, dass die jungen Leute heute keine Initiationsriten hätten. Deshalb würden viele Hasch als Initiationsmittel nehmen. Andere würden mit dem Auto ihres Vaters mit 180 Stundenkilometern über die Straßen rasen. Das sind Ersatzrituale, weil wir den Jugendlichen keine angemessenen Initiationsrituale anbieten. 

 

Was ist mein Lebenstraum?

 

Die Firmung ist eine Einübung in das Erwachsenwerden. Es geht darum, mir über meine eigene Identität klar zu werden. Wer bin ich? Bin ich nur der Sohn oder die Tochter meiner Eltern? Oder bin ich nicht doch ein einmaliger Mensch, von dem Gott sich ein einzigartiges Bild gemacht hat, das nur für mich allein gilt? Wie kann ich dieses

einmalige und ursprüngliche Bild Gottes von mir leben? Was ist mein Lebenstraum? Was möchte ich in dieser Welt bewegen?

 

Verantwortung übernehmen

 

In der Firmung soll ich lernen, mir Rechenschaft darüber abzulegen, was ich eigentlich glaube und wie ich meinen Glauben verstehen kann. Und ich soll lernen, die Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen. Viele weigern sich heute, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Sie erwarten von anderen, dass sie dafür sorgen sollen, dass ihr Leben gelingt. Doch ganz gleich, wie meine Erziehung war, irgendwann muss ich sagen: „Das bin ich. Und ich bin für mich verantwortlich. Ich sage Ja zu mir, so wie ich bin. Ich stehe zu mir. Ich stehe für mich ein.“ Und genauso wichtig ist es, Verantwortung für andere zu übernehmen. Ich lebe nicht nur für mich. Ich habe auch einen Auftrag in dieser Welt. Junge Menschen wollen gebraucht werden. Wenn sie sich für eine sinnvolle Aufgabe einsetzen können, wachsen sie über sich hinaus.

 

Firmung vermittelt Stehvermögen

 

Damit die Verantwortung für das eigene Leben und für andere gelingt, werden wir gefirmt. Das deutsche Wort „Firmung“ kommt von „firmare“, das „befestigen, bestärken, tauglich machen, zum Stehen bringen, Stehvermögen schenken“ bedeutet. Die Firmung möchte den jungen Menschen in seinem Christsein bestärken und ihm durch den Heiligen Geist Stehvermögen vermitteln, damit er in dieser Welt zu sich selber stehen lernt, damit er seinen Standpunkt findet und in einer oft geistlosen Gesellschaft aus der Kraft des Heiligen Geistes leben kann. In der Taufe sind wir im Wasserbad des

Heiligen Geistes neu geboren worden. In der Firmung werden wir in unserer neuen Existenz bestärkt, damit wir uns nicht vom Geist dieser Welt leiten lassen, sondern vom Geist Gottes. Wir erhalten Anteil an der Kraft des Geistes, damit wir der Welt keine Macht über uns geben, sondern sie nach Gottes Willen gestalten.

 

Das eigene Leben lustvoll leben

 

Ich wünsche den Jugendlichen, dass sie in der Firmung den Heiligen Geist erfahren können als die Kraft, die sie stärkt, die ihre Wunden heilt, sie mit vielen Fähigkeiten begabt und die ihnen den Mut gibt, das eigene Leben selber zu leben anstatt sich immer nur nach den anderen zu richten. Und ich wünsche ihnen, dass sie den Heiligen Geist als Quelle erfahren, aus der sie immer schöpfen können, ohne je erschöpft zu werden. Dass sie erfahren: Wenn du aus dieser inneren Quelle lebst, dann wird dein Leben nie langweilig oder gar vertrocknet. Dann wirst du immer neue kreative Ideen entwickeln

und Lust haben, die Probleme um dich herum anzupacken anstatt zu jammern, wie schlimm alles ist.

 

Glauben heißt: einen festen Stand haben

 

So wünsche ich, dass der Heilige Geist den Jugendlichen Stehvermögen schenkt, damit sie zu sich stehen lernen und auch zu ihrem Glauben. Denn Glauben heißt: einen festen Stand haben, sich nicht so leicht umwerfen lassen von anderen. Wenn jemand im Glauben feststeht, dann wird er sich freier fühlen und ohne Angst.

 

Pater Anselm Grün ist Benediktinermönch in Münsterschwarzach und bekannter Buchautor

 

Text: Pater Anselm Grün
In: Pfarrbriefservice.de

 

 

In unserem Leben gibt es immer wieder bestimmte Punkte, wo eine Entscheidung ansteht:

 

Wie wird mein Leben weiter gehen?  Welchen Weg soll ich einschlagen?

So ist es auch im Jugendalter und auch als Erwachsener:

Welcher Beruf ist für mich der Richtige?

Wie wird sich mein Verhältnis zu meinen Eltern entwickeln, wenn ich mich von ihnen löse?

Was ist richtig und was ist falsch?

Welchen Menschen kann ich vertrauen?

Wie gehe ich mit Enttäuschungen um – in der Liebe?

Was ist der Sinn im Leben?

Gibt es Gott?

All das sind Fragen, die Jugendliche sich stellen. Sie müssen Entscheidungen treffen.

So ist es auch im Glauben. In der Taufe haben die Eltern und Paten stellvertretend für die Kinder den Glauben bezeugt. Beim Heranwachsen und Erwachsen werden, ist es an der Zeit, dass die Jugendlichen sich mit ihrem Glauben auseinander setzen und eine Entscheidung treffen.

Nein oder Ja zum Glauben.

Das JA zum Glauben werden sie bei der Feier der Firmung vor Gott, dem Firmspender und der ganzen Gemeinde bezeugen.

Diese Entscheidung kann man nicht über Nacht treffen.

Es bedarf einer Auseinandersetzung mit all dem was mich stört, bewegt und Fragen aufkommen lässt am Glauben.

Aus diesem Grund laden wir Jugendliche aus der 9. / 10. Klasse ein, diesen Fragen in der Firmvorbereitung aufzuspüren.

Dort ist eine Auseinandersetzung mit Gott, Jesus Christus, dem Heiligen Geist und der Kirche in unterschiedlicher Weise möglich:

  • inhaltliche Auseinandersetzung

  • sich sozial engagieren / soziales kennen lernen

  • an etwas teilnehmen / etwas geschenkt bekommen

Uns ist es wichtig, dass die Firmvorbereitung Zeit und Raum gibt, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Sie soll als allgemeine Einführung und Einübung in den christlichen Glauben verstanden werden.

Am Ende dieses Weges gibt es den Abend der Entscheidung, wo jeder mitteilt, ob er gefirmt werden möchte oder nicht.

Jedes Jahr feiern wir in unserer Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Firmung.

Doch was ist danach? Was kommt nach der Firmung? Es gibt viele unterschiedliche Angebote, wo Jugendliche sich einbringen und engagieren können –  im Zeltlager, bei den Messdienern, in Chören, bei Fahrten, in Projekten, etc..

So kann Glauben erfahrbar und lebendig werden!

 

 

Die Jugendlichen bereiten sich mittlerweile auf die Firmung vor und sind dazu nach Taizé gereist und/oder tun dies in einer Gruppe hier unter uns in der Gemeinde.

 

Wir haben uns am 26. Oktober mit 22 Jugendlichen aus Bad Bentheim und Schüttorf unter der Überschrift „Identität - Leben in Beziehung“ getroffen.

Gestaltet wurde der Nachmittag in Zusammenarbeit mit drei jungen Erwachsenen aus unserer Pfarreiengemeinschaft, die sich bereitgefunden haben, die Jugendlichen in der Zeit der Firmvorbereitung als Katechet/in zu begleiten.

Da sich bislang nicht alle Jugendlichen persönlich kannten, lag ein Schwerpunkt des Nachmittages auf dem gegenseitigen Kennenlernen.

Im weiteren Verlauf befassten wir uns mit Gottesbildern, also unseren Vorstellungen von Gott.

Zum Abschluss des Nachmittages feierten wir eine Wort-Gottes-Feier, bei der das Lied „Diamonds“ von Rihanna auch eine große Rolle spielte.

Sie thematisiert in ihrem Song, dass jeder Mensch etwas Schönes, etwas Strahlendes in sich trägt und Wir Christen glauben daran, dass jeder Mensch Gottes Geschöpf ist und dadurch auch einmalig und wertvoll!

 

Für Gott sind alle Menschen schön und wertvoll.

 

Im Buch Jesaja heißt es:

 

„Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe…“ (Jes 43,4)

 

Hier noch ein in paar Eindrücke aus Taizé. Die Gruppe ist in den Herbstferien vom 06.-13.Oktober 2019 nach Frankreich gereist: 

 

http://www.taize.fr/de

Hier ein Gruppenfoto von den Jugendlichen, die sich auf den Weg nach Taizé gemacht haben, um sich dort auf die Firmung vorzubereiten.,

 

Sie wurden begleitet von Pfarrer Hubertus Goldbeck.

 

 

Hier finden Sie uns:

Pfarrbüro Bad Bentheim

Nordring 32

48455 Bad Bentheim

Tel.: 05922 2231

 

Pfarrbüro Schüttorf

Vechtestr. 8

48465 Schüttorf

Neu: Tel.: 05923 9841905 

 

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